Quartier am Haus der Statistik

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ISSSresearch&architecture was selected together with Man Made Land Landscape Architects and Octagon Architekturkollektiv to participate in the cooperative urban design competition “Werkstattverfahren Haus der Statistik”. Our team developed and proposed the project QUARTIER AM HAUS DER STATISTIK.

Project Team:
Architects: Ingrid Sabatier-Schwarz & Stephan Schwarz, Henry Fenzlein
Landscape Architects: Anna Lundqvist, Yana Korolova

Links:
Initiative Haus der Statistik —> Haus der Statistik

Competition on  — competitionline

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STÄDTEBAU + FREIRAUM
Das Haus der Statistik mit seinem Areal wird als sensible Schnittstelle zwischen der städtischen Dimension hin zum Alexanderplatz und dem durchgrünten Wohnquartier Karl Marx Allee 2. Bauabschnitt verstanden. Um zwischen diesen Maßstäben und unterschiedlichen Graden von Öffentlichkeit zu vermitteln und ein funktionierendes Bindeglied zu schaffen, schlägt der Entwurf ein ebenso intuitiv einfaches wie robustes städtebauliches Gerüst vor, dass durch vier dicht und kompakt bebaute neue Baufelder im Zusammenspiel mit dem Bestand räumlich gegliedert und gefasst wird.

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Als zentrales Element im neuen Freiraumgerüst entsteht ein urbaner Hof im inneren des neuen Quartiers mit hoher Nutzungs- und Aufenthaltsqualität als öffentlicher Treffpunkt für Alle. Hier treffen sich die Bewohner aus der umgebenden Nachbarschaft, die hier arbeitenden Menschen, die neuen Bewohner aus dem Quartier sowie Besucher, Neugierige und Passanten vom Alexanderplatz. Dieser urbane Freiraum wird der hohen Intensität der zukünftigen Nutzungsmischung gerecht und bietet die dafür nötige Dimension und Qualität. Räumlich wird er durch das Haus der Statistik, das Haus der Gesundheit und das südlichste neue Baufeld geprägt.

Die Bebauung ist kompakt und dicht um so großzügige, klar zuordenbare und gut nutzbare Freiräume schaffen zu können. Aktive Erdgeschoße beleben den Freiraum und tragen so maßgeblich zum urbanen Charakter des neuen Quartiers bei. Das neue Rathaus des 21. Jahrhunderts schafft als Hochhaus mit etwa 60m eine neue städtebauliche Dominante an der Otto Braun Straße und bildet gemeinsam mit Haus D des Bestandes einen neuen Platz aus, den Rathausplatz. Dieser öffentliche Raum ist nicht nur die neue Adresse für Rathaus, Finanzamt und BIM sondern bildet auch den Auftakt ins neue Quartier und die Verbindung zum Quartiersplatz an der Berolinastraße.

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NUTZUNGSMISCHUNG + TYPOLOGIEN
Die Nutzungsmischung auf den einzelnen Baufeldern entsteht durch das kooperative aber selbstständige Nebeneinander der beteiligten Koop5 Partner. Dafür werden neben dem Rathaus der Zukunft 4 unterschiedliche Gebäudetypolgien ( Wohnturm, Cluster, Atelier, Durchgesteckt ) vorgeschlagen. Geteilt wird jeweils eine gemeinsame Fahrradgarage im Untergeschoß als Infrastruktur für ein autofreies Quartier. Die Kombination verschiedener Bautypologien und Akteure auf jedem Baufeld schafft ein vielfältiges Erscheinungsbild und ermöglicht eine differenzierte Höhenentwicklung bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit über das gesamte Quartier hinweg. Die Positionierung des neuen Wohnturms unterstreicht die Bedeutung des zentralen Freiraums für das gesamte Quartier und seine Strahlkraft darüber hinaus als zentraler Ort im Herzen des Pilotprojektes.

 

About ISSSresearch&architecture

ISSSresearch&architecture Ingrid Sabatier & Stephan Schwarz Architecture & UrbanResearch