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“Istanbul – informelle und improvisierte Praktiken und Räume. Ein Prozessdiagramm” published in  ARCH+ 213  “Out of Balance”

ARCH+ 213

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind die Metropolen der Welt vernetzter denn je. Nicht nur ihre Ökonomien sind immer stärker global miteinander verbunden, auch ihre politischen Systeme nähern sich immer mehr einander an und folgen den Prinzipien neoliberaler Stadtpolitik. Diese, am existierenden ökonomischen Wertsystem orientierten, Entwicklungen führen zu sozialen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen urbanen Krisensituationen, die wir in sehr ähnlichen Formen in den unterschiedlichen Städten rund um die Welt beobachten können. Diese werden durch globale Faktoren, wie verstärkte Migrationsbewegungen von ruralen Gegenden in urbane Ballungszentren, hervorgerufen durch Naturkatastrophen, militärische Konflikte und verstärkt auch durch die Folgen des Klimawandels, sowie eine immer rasanter und extremer operierende Weltwirtschaft oftmals verstärkt. Nicht nur die Vertreter der „Global Cities“ (Saskia Sassen) der Gegenwart vernetzen sich untereinander, auch deren KritikerInnen und GegnerInnen sind mittlerweile global vernetzt. Recht-auf-Stadt Bewegungen, Slumdwellers Organisationen und die Occupy Bewegungen in jüngster Vergangenheit sind nur einige Beispiele dieser neuen Netzwerke. …
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© Ingrid Sabatier, Stephan Schwarz in collaboration with Laurent Pellissier, 2013

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